Vorlesung: “Das Gute”


 

 

Zeit: Freitag 10:15 -- 12:00

Raum: S10 Schloss (im vierten Stock; Fahrstuhl links vom Eingang des Schlosses)

Beginn: 5. April 2019 ­

Ende: 12. Juli 2019

Belegnummer: 026284

 

 

 

Am 5. April findet die Vorlesung ausnahmsweise im Hörsaal S2 statt. Hörsaal S2 befindet sich am Ende des Südflügels im ersten Obergeschoss des Schlosses. Er ist mit Fahrstuhl nicht zu erreichen. Man mann die Treppe gegen ende des Süpdflügel im Erdgeschoss nehmen.

 

 

Kommentar:

Gott sieht, dass alles gut ist. Was ist es, das er dabei sieht? Können wir das Gute definieren? Wenn nicht, dann warum benutzen wir das Adjektiv dermaßen freizügig? ... Legt man fest, was das Gute ist, verliert man das Gute und verfehlt ironischerweise leicht in Immoralität. Das Gute darf nicht konkretisiert werden, obwohl das Konkrete gut sein kann. Trotz der Aussage Immanuel Kants: “Es ist überall nichts in der Welt, ja überhaupt auch außer derselben zu denken möglich, was ohne Einschränkung für gut könnte gehalten werden, als allein ein guter Wille”, wenden wir den Begriff auf unendlich viele Dinge an, vom höchsten bis zum niedrigsten. ... Welche Rolle spielt das Gute in der Moral? Was sind moralische Werte? Wie kann Sünde gut sein? Wie verhält sich das Gute zum Hass? Warum ist es nicht immer gut, zu wollen, was Gott will? Wie kann es gut sein, zu wollen, was das Gewissen vorschreibt, obwohl das Gewissen sich irren kann? ... Die antiken Griechen haben das Ideal des menschlichen Lebens als “schön-und-gut-heit” (kalokagathia) bezeichnet und haben dabei etwas gesehen, das wir heute nicht mehr wahrnehmen.  

 

 

 

 

Videoaufnahmen der einzelnen Vorlesungen

  • Die erste Vorlesung (5. April 2019)
    nur als Audio
     

  • Die zweite Vorlesung (12. April 2019)  

     

     

    Hilfsgerüste

  • Lieferung 1: Das Leid und das Gute (pdf)  

  • Lieferung 2: Die Frage nach der Definition des Guten (pdf)